Vergleich · CRM

HubSpot oder Salesforce für B2B-SaaS-Startups?

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-30 · Geprüft von Noah Charak, Managing Director

Für die meisten B2B-SaaS-Startups von Seed bis Series A ist HubSpot das schnellere und günstigere CRM im Betrieb: Vertrieb, Marketing und Service auf einer Plattform, ab €90 pro Platz und Monat in Professional, in wenigen Wochen live und in der Frühphase ohne eigene Admin-Stelle zu betreuen. Salesforce passt, wenn Sie komplexe Angebotslogik, mehrere Geschäftsbereiche oder tiefe Anpassungen brauchen und eine Admin-Stelle dafür besetzen können: Die Pro Suite kostet €100 pro Nutzer und Monat, die Sales-Cloud-Editionen €195 bis €550, jeweils bei jährlicher Abrechnung. Die Listenpreise beider Anbieter wurden am 2026-10-30 abgerufen. Checkpoint GTM ist HubSpot Platinum Partner und als Salesforce Advanced Administrator zertifiziert. Wir arbeiten also in beiden Systemen und begleiten Teams beim Wechsel von Salesforce zu HubSpot.

HubSpot und Salesforce im Vergleich: Was zählt für ein Startup?

Beide sind vollwertige CRMs. Für ein Startup liegt der Unterschied darin, was sie kosten, wenn das Team wächst, was eine Lizenz abdeckt und wie viel Aufwand der Betrieb macht.

HubSpot vs Salesforce für B2B-SaaS-Startups: Preise und Passung, wie von beiden Anbietern am 2026-10-30 veröffentlicht
Aspekt HubSpot Salesforce
EinstiegspläneKostenlose Version für bis zu 2 Nutzer. Starter €7 pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung, zeitlich begrenzt 65 % Rabatt auf den Listenpreis von €20; bis zu 10 NutzerKostenlose Suite für €0. Starter Suite €25 pro Nutzer und Monat, monatliche oder jährliche Abrechnung
Der Plan, den ein wachsendes Vertriebsteam brauchtProfessional: €90 pro Platz und Monat bei jährlicher, €100 bei monatlicher AbrechnungPro Suite: €100 pro Nutzer und Monat. Sales Cloud Core: €195. Beide bei jährlicher Abrechnung
Höchste StufenEnterprise: €175 pro Platz und Monat, nur jährliche AbrechnungAdvanced €395 und Max €550 pro Nutzer und Monat, jährliche Abrechnung
Was eine Lizenz abdecktVertrieb, Marketing und Service zusammen, in jeder bezahlten StufeStarter Suite und Pro Suite decken Vertrieb, Service, Marketing und Commerce ab; Core, Advanced und Max sind Vertriebs-CRM-Editionen
KIMonatlich enthaltenes HubSpot-Guthaben: 5.000 in Starter, 10.000 in Professional, 15.000 in EnterpriseKeine KI in Starter Suite und Pro Suite. Core, Advanced und Max enthalten 500.000, 1 Mio. und 2,75 Mio. Flex Credits pro Organisation und Jahr. Agentforce for Sales ist in Core und Advanced ein Add-on ab €125 pro Nutzer und Monat und in Max enthalten
EinrichtungsgebührBei Professional und Enterprise ist eine einmalige Onboarding-Gebühr fällig; ein Solutions Partner kann sie bis zu einem Wert von $6.000 pro Kunde erlassenKeine Einrichtungsgebühr auf der Preisseite; für die Implementierung verweist Salesforce auf seine Professional Services und zertifizierte Partner
Kontrolle und AnpassungEnterprise ergänzt Sandbox-Tests, Teamhierarchien und die Kontrolle darüber, wer Daten sehen und bearbeiten darfAuf Anpassung ausgelegt; die Pro Suite ergänzt mehr Anpassung, Automatisierung, Angebotserstellung und Prognosen
Wer es betreibtIn der Frühphase meist eine Person aus dem Operations-Bereich oder eine Admin-Rolle in TeilzeitMit wachsender Organisation meist eine zertifizierte Salesforce-Admin-Person
Passt am besten fürTeams von Seed bis Series A mit ein oder zwei Vertriebsmodellen, die Marketing und Vertrieb auf einer Plattform wollenTeams mit komplexer Angebotslogik, mehreren Geschäftsbereichen oder Produkten oder vielen eigenen Datenstrukturen, und mit einer Admin-Person für den Betrieb

Quellen, abgerufen am 2026-10-30. Listenpreise in EUR pro Platz bzw. Nutzer und Monat, zzgl. MwSt. Beide Anbieter ändern Preise und Angebote, maßgeblich sind deshalb ihre Seiten: hubspot.de/pricing · salesforce.com/de/sales/pricing

Was kosten die Lizenzen für ein Vertriebsteam mit 10 Personen?

Ein Rechenbeispiel, kein Angebot: 10 bezahlte Nutzer für 12 Monate zum Listenpreis, jährliche Abrechnung, ohne MwSt. und ohne Implementierung.

Lizenzkosten im ersten Jahr für 10 Nutzer zum Listenpreis, jährliche Abrechnung, ohne MwSt.
Plan Rechnung Erstes Jahr
HubSpot Professional10 Plätze × €90 × 12 Monate€10.800
Salesforce Pro Suite10 Nutzer × €100 × 12 Monate€12.000
HubSpot Enterprise10 Plätze × €175 × 12 Monate€21.000
Salesforce Sales Cloud Core10 Nutzer × €195 × 12 Monate€23.400
Salesforce Sales Cloud Advanced10 Nutzer × €395 × 12 Monate€47.400

Die Plätze sind nur ein Teil der Gesamtkosten. HubSpot Professional und Enterprise verlangen zusätzlich eine einmalige Onboarding-Gebühr, die ein Solutions Partner bis zu einem Wert von $6.000 pro Kunde erlassen kann, und beide CRMs brauchen eine Implementierung. Vergleichen Sie den Plan, den Ihr Team im zweiten Jahr braucht, nicht den Einstiegspreis. Unser Ratgeber zu den Kosten einer HubSpot-Einführung rechnet Onboarding-Gebühr, Partnerkosten und Migration zur Lizenz hinzu.

Wann ist HubSpot die bessere Wahl für ein Startup?

  • Eine Plattform. Sie wollen Vertrieb, Marketing und Service mit einer Lizenz und einer Datenbasis.
  • Tempo. Sie wollen in wenigen Wochen live sein: Eine Standard-Implementierung von Sales Hub und Marketing Hub dauert bei uns 6–10 Wochen.
  • Noch keine Admin-Stelle in Vollzeit. Niemand im Team betreut das CRM hauptberuflich, und Vertrieb und Marketing sollen Workflows und Reports selbst anpassen.
  • KI ab dem ersten bezahlten Plan. HubSpot enthält KI-Guthaben ab Starter; bei Salesforce beginnt KI mit der Edition Core.

Wann lohnt sich Salesforce für ein Startup?

  • Komplexe Angebotslogik. Preis- und Produktlogik, die die nativen Angebote von HubSpot nicht abbilden. Wir sagen es unseren Kunden offen, wenn das CPQ von HubSpot nicht passt; das ist selten, kommt aber vor.
  • Mehrere Geschäftsbereiche. Regionen, Produkte oder Gesellschaften mit eigenen Prozessen und Datenregeln.
  • Viele eigene Datenstrukturen. Ein Datenmodell mit vielen benutzerdefinierten Objekten und Automatisierungen, die eine eigene Admin-Person aufbaut und pflegt.
  • Eine bestehende Salesforce-Welt. Eine Organisation, ein Team oder eine App, von der Sie bereits abhängen.

Wer früh Salesforce wählt, verpflichtet sich, es auch zu betreiben. In unserer Fallstudie zum Wechsel von Salesforce zu HubSpot hatte ein Series-B-Unternehmen mit 120 Mitarbeitenden über 200 Automatisierungen, die drei Admins in fünf Jahren aufgebaut hatten, und weniger als die Hälfte des Teams nutzte das CRM korrekt.

Kann man später von Salesforce zu HubSpot wechseln, oder umgekehrt?

Ja, in beide Richtungen, aber ein Wechsel ist ein Projekt, kein Export. Bei uns ist eine Migration von Salesforce zu HubSpot ein Festpreisprojekt ab €15K und dauert für eine einzelne Org etwa acht Wochen; Orgs mit vielen benutzerdefinierten Objekten oder einer Fusion mit einem zweiten System brauchen 12–16 Wochen. In unserer Fallstudie sanken die jährlichen Kosten für CRM und Marketing-Automation um 40 %, nachdem das Unternehmen Salesforce und ein separates Marketing-Automation-Tool durch eine HubSpot-Suite ersetzt hatte.

Wechsel zu Salesforce gibt es ebenfalls. Wir haben eine Salesforce-Einführung übernommen, die hinter den Erwartungen geblieben war, die Migration des Kunden von Pipedrive zu Salesforce umgesetzt und das Setup darauf ausgerichtet, wie das Unternehmen tatsächlich verkauft. In welche Richtung Sie auch wechseln: Legen Sie zuerst das Datenmodell fest und migrieren Sie nur die Historie, die Sie brauchen.

Wo passt Checkpoint?

Wir arbeiten in beiden CRMs. Checkpoint GTM ist ein Berliner HubSpot Platinum Partner, als Salesforce Advanced Administrator zertifiziert, mit 80+ Implementierungen. Wir empfehlen das CRM, das zu Ihrem Vertriebsmodell passt, und führen es dann ein oder begleiten Ihren Wechsel. Unsere Preise verstehen sich in EUR, zzgl. MwSt.

HubSpot oder Salesforce für Startups: Antworten auf häufige Fragen

Ist HubSpot oder Salesforce besser für ein B2B-SaaS-Startup?

Für die meisten B2B-SaaS-Startups von Seed bis Series A: HubSpot. Eine Plattform für Vertrieb, Marketing und Service, ab €90 pro Platz und Monat in Professional, in wenigen Wochen live und in der Frühphase ohne eigene Admin-Stelle zu betreuen. Salesforce passt besser, wenn Sie komplexe Angebotslogik, mehrere Geschäftsbereiche oder tiefe Anpassungen brauchen und eine Salesforce-Admin-Stelle besetzen können. Die Preise sind Listenpreise, abgerufen am 2026-10-30.

Was kostet HubSpot im Vergleich zu Salesforce?

Bei jährlicher Abrechnung: HubSpot Professional kostet zum Listenpreis €90 pro Platz und Monat, Enterprise €175. Die Pro Suite von Salesforce kostet €100 pro Nutzer und Monat, die Sales-Cloud-Editionen Core, Advanced und Max kosten €195, €395 und €550. Einstiegspläne: HubSpot Starter €7 pro Platz (zeitlich begrenzter Rabatt auf den Listenpreis von €20) und Salesforce Starter Suite €25 pro Nutzer. Quelle sind die Preisseiten beider Anbieter, abgerufen am 2026-10-30.

Haben HubSpot und Salesforce kostenlose Pläne?

Ja. Die kostenlose Version von HubSpot gilt für bis zu 2 Nutzer, und Salesforce führt auf seiner Preisseite eine kostenlose Suite für €0. Beide eignen sich, um das CRM vor einem bezahlten Plan auszuprobieren.

Ist Salesforce zu komplex für ein Startup?

Nicht immer, aber es braucht jemanden, der es betreibt. Salesforce ist auf Anpassung ausgelegt, und jedes benutzerdefinierte Objekt, jeder Flow und jede Integration muss gepflegt werden. Wenn Sie es früh wählen, planen Sie mit wachsender Organisation eine zertifizierte Admin-Person ein. Wenn niemand es verantworten wird, ist HubSpot meist der sicherere Start.

Wann sollte ein Startup von HubSpot zu Salesforce wechseln?

Wenn das Unternehmen mehr braucht, als die Enterprise-Stufe von HubSpot abbilden kann: Angebotslogik über die nativen Angebote hinaus, mehrere Geschäftsbereiche mit getrennten Prozessen oder Datenregeln, die tiefe Anpassungen verlangen. Prüfen Sie zuerst HubSpot Enterprise: Sandbox-Tests, Teamhierarchien und die Kontrolle über Datenzugriffe sind dort enthalten.

Wie lange dauert eine Migration von Salesforce zu HubSpot?

Bei uns dauert eine einzelne Salesforce-Org etwa acht Wochen; Orgs mit vielen benutzerdefinierten Objekten oder einer Fusion mit einem zweiten System brauchen 12–16 Wochen. Es ist ein Festpreisprojekt ab €15K, zzgl. MwSt.

Verlangen HubSpot oder Salesforce eine Einrichtungsgebühr?

HubSpot verlangt bei Professional und Enterprise eine einmalige Onboarding-Gebühr. Für die neuen Pläne pro Platz nennt HubSpot keinen Betrag; der Katalog pro Hub führt €1.500 bis €7.000 pro Hub, und ein Solutions Partner kann die Gebühr bis zu einem Wert von $6.000 pro Kunde erlassen. Die Preisseite von Salesforce nennt keine Einrichtungsgebühr und verweist für die Implementierung auf die Professional Services von Salesforce und zertifizierte Partner.

Kann Checkpoint GTM sowohl HubSpot als auch Salesforce einführen?

Ja. Wir sind HubSpot Platinum Partner und als Salesforce Advanced Administrator zertifiziert. Wir führen HubSpot ein, begleiten Teams beim Wechsel von Salesforce zu HubSpot und haben Salesforce-Einführungen umgesetzt, darunter eine Migration von Pipedrive zu Salesforce.

Unsicher, welches CRM passt?

Bringen Sie Ihr Vertriebsmodell, die Teamgröße und Ihre aktuellen Tools mit. In einem 30-minütigen Gespräch sagen wir Ihnen, ob HubSpot oder Salesforce passt und was eine Einführung oder ein Wechsel mit sich bringt.

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